Tesla und die Zukunft unserer Region

09.01.2020 | EN

Die Ansiedlung von Tesla ist ein Segen für die Umlandgemeinden. Es wird dadurch massiv in die Infrastruktur durch das Land Brandenburg investiert.


Durch den Zuzug von Familien sind die Gemeinden rechtlich verpflichtet, Kitas, Schulen und Horteinrichtungen sowie Turnhallen und Sportplätze zu errichten. Nicht unerwähnt bleiben sollte auch der Straßenbau mit Laternen, Gehwegen usw. Auch gibt es den Friedhof, Straßenreinigung, Verwaltung und die Freiwillige Feuerwehr nicht für umsonst.


Diese Investitionen beanspruchen den größten Teil des Steueraufkommens den die Gemeinden vom Kreis, Land und Bund erhalten. Die Gewerbesteuern, Grundsteuern und der Anteil der Lohnsteuer decken nicht den Investitionsbedarf einer wachsenden Region. Sondermittel kommen dafür nicht aus dem Landessäckel.


Derzeit können oft aus finanziellen Gründen Maßnahmen für Tourismus und Infrastruktur nicht umgesetzt werden, z.B. die Einrichtung neuer Wanderwege oder Badestellen, der Bau von Brücken, kulturellen Einrichtungen, also alles was dem Leben vor Ort dient. Auch die Verkehrsanbindung der Orte durch Bus und Bahn ist nicht bedarfsgerecht.
Die Verkehrsbetriebe, in kommunaler oder landeseigener Hand, benötigen dringend mehr Geld für eine dichtere Taktung.


Mit der Ansiedlung von Tesla wird es Umgehungsstraßen, neue Radwege, Brücken, sowie neue Bus- und Bahnangebote geben. Die neu hinzuziehenden Tesla-Beschäftigen werden ihr Geld vor allem in den umliegenden Orten ausgeben. Das bedeutet, dass Restaurants, Hotels, Kulturstätten und sonstige Geschäfte sich wieder lohnen könnten. Derzeit stirbt vieles aus, weil der Umsatz fehlt. Auch Ärzte und Fachärzte werden sich wieder im ländlichen Bereich um Grünheide, Fürstenwalde, Erkner ansiedeln.


Wer gegen Tesla arbeitet, stellt sich gegen eine positive Entwicklung der Region.

Wer sich morgens in den Regionalexpress Richtung Berlin setzt weiß, wie viele Menschen teilweise sehr weit reisen, um ihr Auskommen in Berlin zu finden. Es ist doch zu begrüßen, dass Einige davon demnächst ihren Arbeitsplatz um die Ecke haben werden.

Es ist richtig und wichtig, bei der Ansiedlung eines solch großen Unternehmens die Aspekte des Umweltschutzes zu beachten. Dieses sollte maßvoll geschehen. Umweltschutz der das Auskommen der Menschen verhindert, wird keinerlei Akzeptanz in der Bevölkerung finden. Umweltschutz muss man sich leisten können.


Wie eine naturbelassene Umwelt ohne Industrie und Arbeitsplätze aussieht, kann sich der Umweltaktivist gerne jenseits der Oder ansehen. Dort findet er zwar unberührte Natur, aber auch ärmliche, verkommene und verlassene Orte, die keinerlei Perspektive haben, weil es kein Einkommen für die Bewohner gibt.


Wir als CDU begrüßen ausdrücklich das Vorhaben.  Zeigen wir Deutschland und der Welt, dass Brandenburg ein guter Standort für die Ansiedlung modernster technologischer Wertschöpfung ist.

Erik Nickel

aktualisiert von Karla Wulff, 09.01.2020, 21:26 Uhr

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